The Terminator (1984)

Als der erste Film der Terminator-Reihe 1984 in die Kinos kam, hatte niemand allzu große Hoffnungen für dessen Erfolg. Der Regisseur und Drehbuchautor James Cameron, der mittlerweile gebürtig gefeiert ist, drehte das B-Movie damals mit vergleichsweise bescheidenem Budget. Entgegen aller Erwartungen, wurde der Film allerdings ein Kassenschlager und erreichte Kultstatus. Ihm sollten über die Jahre vier weitere Filme, sowie die Fernsehserie „Terminator: Die Sarah-Connor-Chroniken“ folgen. Zur Zeit der Dreharbeiten zum ersten Terminator-Kultfilm, stand der junge Arnold Schwarzenegger noch am Beginn seiner Schauspielkarriere. Der riesige Erfolg der Terminator-Filme bescherte ihm bald echten Weltruhm.

Perfekte Besetzung und spannende Geschichte

Der muskelbepackte Schwarzenegger, ein ehemaliger Bodybuilder und österreichisch-amerikanischer Schauspieler, ist die perfekte Besetzung für die Rolle des Terminators. Schwarzenegger spielt eine emotionslose Killermaschine, deren einzige Intention das Töten ist. Er wird aus der, von Maschinen beherrschten, Zukunft geschickt, um eine junge Frau zu ermorden: Sarah Connor (Linda Hamilton). Der Grund für ihr Todesurteil ist ihr ungeborenes Kind, John Connor. Er ist dazu bestimmt, in der Zukunft ein postapokalyptischer Retter zu werden, was die Maschinen unbedingt verhindern wollen. Kyle Reese (Michael Biehn) ist John, bzw. Sarah, dicht auf der Spur. Er wurde damit beauftragt, Sarah zu beschützen und den Terminator zu ‚terminieren.‘ Das Ergebnis ihres Kampfes entscheidet über die Zukunft der Welt – das verheißen unheimliche Vorausblenden bis in Straßen von Los Angeles im 21. Jahrhundert, die von Totenköpfen gesäumt sind.

Ein einzigartiger Film mit klaren Denkanstößen

Nach Camerons Angaben, entstand seine Idee für die Geschichte in einem Alptraum von einer brennenden Killermaschine. Das bemerkenswert spärliche Drehbuch von James Cameron und Gale Anne Hurd gibt dem uralten Moralspiel von Gut und Böse eine neue Dimension. Der Film stellt eine gelungene Form der Gesellschaftskritik dar: In diesem einzigartigen Action-Film sind zahlreiche Denkanstöße zur gegenwärtigen Übermechanisierung eingebaut. Die meisten Reden werden von Bildern erzählt. Dennoch haben mehrere der unter 90 Worte des Terminators echten Kultstatus erreicht, wie z.B. „I’ll be back.“ („Ich komme wieder“). Auf einer Liste der 100 berühmtesten Filmzitate vom Amerikanischen Film Institut befindet es sich sage und schreibe auf Platz 37.

Schwarzenegger strahlt in seiner besten Rolle aller Zeiten

Der imposanteste Teil des Films ist Schwarzenegger selbst. Er ist von Kopf bis Fuß in schlichtem Schwarz gekleidet und bis an die Zähne mit modernsten Waffen ausgestattet. Seine mörderische Präsenz verleiht dem Film ein sehr eindringliches Gefühl der Bedrohung. Die Szene, in der er einhändig eine Intercity-Polizeiwache zerstört, wird sicherlich in den ‚Annalen der böswilligen Taten auf der Leinwand‘ ganz oben stehen. Es ist geradezu befriedigend, wenn man sieht, wie dieser große, liebenswerte Tölpel einen unerbittlichen Bösewicht spielt. Man hofft als Zuschauer regelrecht, dass seine böswillige Ader nicht ganz bis an den Kern seines Wesens reicht. Wird der Nachfolger „Terminator 2“ diese Frage wohl beantworten?