Terminator 3: Rebellion der Maschinen (2003)

Schwarzenegger ist zurück, wie er angekündigt hatte. Ein neuer T-1000 Cyborg wird durch die Zeit geschickt, um den mittlerweile erwachsenen John Connor (Nick Stahl) und seine zukünftige Frau Kate (Claire Danes) zu beschützen. Sie werden diesmal von einem weiblichen Terminator, der T-X (Kristanna Loken), verfolgt. Sie ist eine der neuesten Killer-Maschinen, die die menschliche Rasse vernichten wollen.

Action, wie sie die Terminator-Fans lieben

Rebellion der Maschinen mag nicht das Gleiche sein, wie sein Vorgänger, die (fast) perfekte Action-Fortsetzung Terminator 2 von James Cameron. In Sachen Sci-Fi-Spaß zum Nägelkauen, ist es allerdings immer noch verdammt gut! Regisseur Jonathan Mostow macht das Beste aus seinem Mega-Budget und liefert jede Menge atemberaubendes Chaos, zusammen mit vielen eindrucksvollen Spezialeffekten. Und Schwarzenegger tut, was er am besten kann: Er jagt Dinge in die Luft, kämpft mit riesigen Waffen und liefert ganz beiläufig noch denkwürdige Einzeiler.

Ein würdiger Nachfolger für Terminator 1 und 2

Das (meist) smarte Skript knüpft gut an Terminator 1 und 2 an, indem es den Charakter von John Connor weiterentwickelt. Die Abwesenheit von Linda Hamilton wird auf befriedigende Weise erklärt. Außerdem hat der Film einen brillanten und befriedigenden Schluss, ganz ohne schnulziges ‚Friede-Freude-Eierkuchen‘-Gesülze. Sicher, T3 ist nicht ganz so gut wie seine Vorgänger – aber wie viele Filme sind das schon? T1 und T2 machen es extrem schwer, ihnen das Wasser zu reichen. „Rebellion der Maschinen“ schafft es nichtsdestotrotz recht gut und verdient mehr Lob, als es bekommt!

Terminator: Die Erlösung (2009)

Trotz vieler vernichtender Kritiken, ist auch dieser Film für echte Terminator-Fans durchaus unterhaltsam. Die Action und Computergrafik sind großartig und auch die Schauspieler sind größtenteils sehr gut. Anton Yelchin ist als Kyle Reese fantastisch, obwohl sein brillanter Vorgänger ihm die Rolle nicht leichtgemacht hat. Yelchin macht diesen Charakter noch liebenswürdiger.

Großartige Unterhaltung trotz knappem Drehbuch

„Die Erlösung“ ist rundum ein Erfolg, leidet allerdings unter zu wenig Charakterentwicklung und Tiefe. Der Regisseur war zwar auf dem richtigen Weg, aber das Drehbuch und die Story könnten besser sein. Der Regisseur ist definitiv ein echter Fan der ersten Filme, was die tollen Verweise auf die Vorgänger durchblicken lassen. Dazu zählen bekannte Details wie die Musikauswahl und die Einzeiler, aber auch subtilere Dinge wie einhändiges Schießen, die Wahl der Schauplätze und die Kameraführung. Insgesamt war der Film ein sehr mutiges Projekt von Regisseur ‚McG‘ (Joseph McGinty Nichol).